LESUNG am 17.11.2023 „Das Transformatorenhäuschen“ mit Jürgen Reif (Text) und Helmut Weichinger (Musik)

LESUNG am 17.11.2023 „Das Transformatorenhäuschen“
Mit Jürgen Reif (Text) und Helmut Weichinger (Musik)

Transformatorenhäuschen stehen mitten in der Landschaft. Es gibt Große und Kleine. Manchmal sind es einfache mit Brombeeren bewachsene Kästen, manchmal sind es hohe, schlanke, gemauerte Türmchen mit Ziegeldach unter dem die Fledermäuse ihr Nest bauen. Transformatorenhäuschen sind mit Natur und Zivilisation gleichsam verbunden, Stromleitungen spannen sich weit über das Land, schenken unseren Computern Energie und den Raben Sitzplätze. Wir alle kennen diese Häuser und hören manchmal ihr Summen. Schnell fahren wir an ihnen vorbei, weil wir ja selber immer in irgendwelchen Transformationsprozessen sind, um Dinge zu verändern, die halt verändert werden müssen.

Jürgen Reif trägt ein paar Geschichten vor, die sich mit diesem Transformatorenhäuschen beschäftigen. Oder mit Dingen die da irgendwie hinein oder herauskommen. Helmut Weichinger erzeugt mittels Didgeridoo und Handpans dazu Musik und transformiert damit das Gesagte auf eine noch höhere Ebene oder macht einfach nur ein paar Geräusche. Im Anschluss der Veranstaltung kann man sich im Gespräch austauschen und zu Trinken gibt es auch etwas.

Freitag, 17.11.2023 19:00 Uhr

Eintritt frei, Spenden erbeten (Die Einnahmen gehen nach Abzug der Unkosten als Spende an Brot für die Welt)
Anmeldung erwünscht

AUSSTELLUNG 29.04 – 01.05.23 „Drehkreuzgehweg“ von Sabrina Hohmann und Eira Ruhland

AUSSTELLUNG 29.04 – 01.05.23 „Drehkreuzgehweg“

Herzliche Einladung zur Ausstellung von Sabrina Hohmann und Eira Ruhland
zu Gast bei Johanna Zantl im EichenGrund
eine private Initiative,
ein Raum für Kultur und Begegnung
EichenGrund, Eichenstr. 1, 83646 Bad Tölz Telefon: 08041 – 1282
E-Mail: eichengrund2015@gmx.de

Eröffnung
am Samstag, 29. April ab 14.00 Uhr

Ausstellungsdauer
Sonntag, 30. April – Montag, 01. Mai 2023 Öffnungzeiten jeweils von 14.00 – 20.00 Uhr
Samstag, 29. April um 18.00 Uhr

Videopräsentation »Großwetterlage III«, Eva Ruhland
Montag, 01. Mai um 18.00 Uhr

Wortwerke-Lesung von Sabrina Hohmann mit Klangwerk von Jost Hecker (Cello)

LESUNG am 06.03.2020 „Kennen Sie Friedrich Ani?“

LESUNG am 06.03.2020 „Kennen Sie Friedrich Ani?“

Natürlich kennen Sie Friedrich Ani, er ist weiterhin bekannt und beliebt als Kriminalschriftsteller, als Lyriker.
Genauer gesagt kennen Sie also seine Bücher. Und Friedrich Ani kennen Sie gar nicht.
Am 6. März liest Friedrich Ani im EichenGrund aus seinen zuletzt erschienenen Büchern und Sabrina Hohmann liest frühe Gedichte von Ani.

Der Eintritt ist frei, ein Unkostenbeitrag willkommen, Anmeldung erwünscht.

Freitag, 6. März 2020, 19 Uhr

FILMABEND am 15.11.2019 „Mozarts Requiem aus der Felsenreitschule Salzburg“

FILMABEND am 15.11.2019 „Mozarts Requiem aus der Felsenreitschule Salzburg“

Diese Produktion ist eine der herausragendenden Aufführungen der Salzburger Mozartwoche 2017.
Die edlen Pferde und Reiter der Academie equestre des Versailles tanzen in der Felsenreitschule
zu Mozarts Requiem in einem neuen theatralischen Zusammenhang, der auf der Tatsache basiert,
dass in vielen Kulturen die Seelen der Verstorbenen von Pferden ins Totenreicht begleitet werden.
Bartabas ( Regie und Choreographie) erschuf nicht nur eine beeindruckende Reitchoreographie, sondern im Zusammenspiel von Menschen, Tieren und Musik ein bewegendes Gleichnis auf die
Verbundenheit aller Existenz.

Marc Minkowski dirigiert die Musiciens du Louvres, den Salzburger Bachchor und das exzellente
Solisten-Quartett: Genia Kühmaier, Elisabeth Kulman, Julien Behr und Charles Dekeyser.

Freitag, 15. November 2019, 19 Uhr

LESEABEND am 25.10.2019 – Friedrich Ani liest

LESEABEND am 25.10.2019
Lesung und Gespräch mit Moderation
Friedrich Ani liest aus seinem neuen Roman „All die unbewohnten Zimmer“
und aus „Der Narr und seine Maschine – Gedichte“
Dieser Band erscheint im Dezember 2019

Friedrich Ani, geb. 1959, lebt in München. Er schreibt Romane, Gedichte, Jugendbücher,
Hörspiele, Theaterstücke und Drehbücher. Sein Werk wurde mehrfach übersetzt und
vielfach prämiert, u. a. mit dem Deutschen Krimi Preis, dem Adolf-Grimme-Preis und
dem Bayerischen Fernsehpreis. Ani ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen
Künste und des Internationalen PEN-Clubs. Seit 2015 wird Friedrich Ani im Suhrkamp Verlag verlegt.

Zitat: „Der Kriminalroman zwingt zum Hinschauen in die Gegenwart, das Drama des in seinem Lebenszimmer gefangenen Menschen gelingt mir mit dem Krimi am besten, ohne dass es mir auf Mord und Totschlag und spektakuläre Plots ankäme. In meinen Krimis bestimmen die Langsamkeit und das Schweigen den Handlungsablauf, wobei ein gewisses Maß an genreüblicher Spannung unerlässlich bleiben muss. Darüber hinaus lassen sich im Genre Krimi immer wieder neue Türen öffnen. So beschäftige ich mich fast ausschließlich mit Verschwundenen und Vermissten und der Suche nach ihnen.“ – Friedrich Ani

Freitag, 25. Oktober 2019, 19 Uhr

FILMABEND am 22.03.2019 „Sworn Virgin“

FILMABEND am 22.03.2019 „Sworn Virgin“
Regie: Laura Bispuri Albanien/Italien
mit Alba Rohrwacher, Flonja Kodheli, Lars Eidinger u. a.

Hana Doda wächst in der rauen, traditionsverhafteten Berglandschaft Albaniens auf, in der alte Gesetze
und konservative Geschlechterrollen bis heute das Leben der Menschen bestimmen. Doch Hana begehrt
auf, sie legt nach dem alten Recht des KANUN den Schwur ewiger Jungfräulichkeit ab, da sie ihre Zukunft
nicht als Ehefrau und Dienerin sieht. Sie nimmt den gesellschaftlichen Status eines Mannes an. Als Zeichen ihrer neu gewonnen Freiheit erhält sie den Namen Mark, ein Gewehr und alle Männerrechte. Doch nach Jahren der Einsamkeit in den albanischen Bergen fürchtet sie den seelischen Tod. Das Überschreiten der Geschlechtergrenze bedeutet für Hana nicht Befreiung, sondern eine andere Form der Unterdrückung
der Weiblichkeit. Der Hunger nach ihrer wahren Identität wird übermächtig. Die Flucht nach Mailand ermöglicht ungeahnte Begegnungen.
Der Film entzieht sich oft der Sprache. Auch darin liegt seine Schönheit.
Sworn Virgin – ein Film im Wettbewerb der 65. Berlinale 2017

Freitag, 22. März 2019, 19 Uhr

MUSIKABEND am 22.02.2019 – Ein szenischer Abend mit Liedern von Kurt Weill

DER ROTE MOND … es ist schon lange her …
Ein szenischer Abend mit Liedern von Kurt Weill nach Texten von
Bert Brecht, Erich Kästner, Maurice Magre u.a.
STEPHANIE KRUG, SOPRAN und SOPHIE MENGELE, KLAVIER

Die beiden Musikerinnen präsentieren Kurt Weills große Bandbreite vom unverkennbaren Berliner Idiom in berühmten Brechtvertonungen wie „Mackie Messer“, „Surabya Johnny oder dem „Bilbao song“, über die melancholischen französischen Chansons bis hin zu seinen temperamentvollen Broadway Schlagern. Elemente aus Kabarett, Operette, Chanson und volkstümlicher Tanzmusik werden raffiniert kombiniert und mit komplizierten, kontrapunktisch geführten Klängen verfremdet. Seine unverkennbare Sprache lässt sich nicht einordnen und verlangt von den Ausführenden schauspielerische & stimmliche Wandlungsfähigkeit und direkte Ausdruckskraft.

„Ich habe gelernt meine Musik so zu machen, dass sie unmittelbar zum Publikum spricht, dass sie ganz direkt sagt, was ich sagen möchte. Deshalb ist auf dem Theater die Melodie ungeheuer wichtig, weil sie direkt zu Herzen spricht – und wozu taugt die Musik, wenn sie nicht die Menschen anzurühren vermag.“
Kurt Weill

Die Tölzer Sopranistin Stephanie Krug, die am Mozarteum Salzburg und in London studierte, führten Engagements als Solistin u.a. an die Semperoper Dresden, das Prinzregenten- und Cuvilliéstheater München, das Festspielhaus Baden Baden, die Barbican Hall in London, zu den Händelfestspielen Halle und Karlsruhe, den Dresdener Musikfestspielen, dem Wiener Barockfestival oder der Biennale Venedig. Mit dem eigenen Ensemble Così Facciamo für alte und neue Musik gastiert sie in Europa und Südafrika. Durch die langjährige szenische Arbeit an der Schauspielabteilung am Mozarteum Salzburg mit dem Weillspezialisten W. Pillinger liegt ihr der szenische Liederabend besonders am Herzen.

Sophie Mengele studierte in München Schulmusik und Liedbegleitung. Als Bühnenmusikerin wurde sie für die Münchner Kammerspiele oder das Münchner Marionettentheater engagiert. Derzeit gastiert sie im Münchner Hofspielhaus in „Zu Tisch bei König Ludwig II“ mit Richard Wiedl. Sie spielt regelmäßig Kammermusik, klassische Liederabende und leitet einen Münchner Frauenchor. Mit Stephanie Krug verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit.

Freitag, 22. Februar 2019, 19 Uhr

MUSIKABEND am 16.11.2018 – Ensemble „Laetare“

MUSIKABEND am 16.11.2018 – Ensemble „Laetare“

Mit alten Hymnen und eigenen Kompositionen verzaubert das Ensemble „Laetare“. Die warmen, weichen
Klänge der Steine – leicht mit den Handflächen gerieben – lassen zusammen mit Stimme, Hackbrett und
Cello eine sphärische und ganz besondere Stimmung entstehen. Das Ensemble wurde 2010 gegründet.
Von Anfang an begleiteten auch andere wechselnde Instrumente die Konzerte.
„Laetare“ verbindet die außergewöhnliche Klanglichkeit der Steine mit den alten Melodien der Gregorianik, den ersten Gesängen der christlichen Kultur. Es werden neue, nie gehörte Klang- und Erfahrungsräume geöffnet, die nicht nur das Ohr erreichen, sondern Herz und Seele berühren.

Das Konzept und die Aufgabe von „Laetare“ ist das Erinnern. Es ist ein Wiederanknüpfen an altes Wissen, altes Können, an die uralten Klänge, die von der Welt, dem Innen und Außen, bewegt werden und das Innen und das Außen bewegen.

Andrea Fessmann, in Bad Tölz geboren, ist neben ihrer solistischen Tätigkeit als Sängerin auch als
Dirigentin tätig. Sie leitet den KlangKunstChor Iffeldorf sowie den Lassus-Chor München. Sie ist Intendantin der Iffeldorfer Meisterkonzerte und sie unterrichtet an der Musikhochschule München Alexandertechnik.

Klaus Fessmann studierte Germanistik und Klavier. Er beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem Klang
der Steine und deren Wirkung. Er ist Professor am Mozarteum in Salzburg und bildender Künstler
(seine Werke sind momentan in der Galerie „Das Arte“ in Salzburg zu sehen).

Lisa Schöttl studierte Hackbrett sowohl in Alter als auch in Neuer Musik. Sie spielt in verschiedenen
Ensembles und leitet das Hackbrett-Jugendorchester Bayern.

Eugen Bazian ist Cellist und Komponist in klassischer Musik und zudem Jazz-Spezialist.

Freitag, 16. November 2018 um 19 Uhr

FILMABEND am 23.03.2018 „Nokan – Die Kunst des Ausklangs“

FILMABEND am 23.03.2018 „Nokan – Die Kunst des Ausklangs“
ein Film von Yojiro Takita aus dem Jahr 2008 / Japan
mit Masahiro Motoki, Ryoko Hirosue, Kimiko Yo, Kazuko Yoshiyuki u. a.

Der japanische Film „Nokan – Die Kunst des Abschieds“, war der Überraschungssieger bei der Oscar-Verleihung im Jahr 2009. Daigo, der Cellist im Tokioter Symphonie-Orchester verliert seine Stelle. Das Orchester wird aufgelöst. Mit seiner jungen Frau kehrt er zurück auf seine Heimatinsel Hokkaido im Norden Japans und zieht in das leerstehende Haus seiner Mutter. Das Cello hat er verkauft und sucht nun nach Arbeit. Durch eine Annonce „Eine etwas andere Reisebegleitung“ trifft er auf Herrn Sasaki.
Der lässt Daigo nicht mehr los und führt ihn in die Kunst der Nokan-Zeremonie ein, Menschen auf ihre letzte Reise vorzubereiten. Humor, lebensbejahende Anmut und Tiefe – der Film Nokan bricht alle Berührungsängste mit dem Tod. Neben dem OSCAR 2009 für den besten fremdsprachigen Film erhielt der Film sieben weitere Preise beim JAPANISCHEN FILMPREIS.

Freitag, 23. März 2018, 19 Uhr

LESUNG am 23.02.2018 „BORN OF WAR – VOM KRIEG GEBOREN Europas verleugnete Kinder“ von und mit Gisela Heidenreich

LESUNG am 23.02.2018 „BORN OF WAR – VOM KRIEG GEBOREN Europas verleugnete Kinder“
von und mit Gisela Heidenreich

Als sich die Wehrmacht gegen Ende des Zweiten Weltkriegs aus den von ihr besetzten Ländern zurückzog, hinterließ sie nicht nur Tod und Zerstörung, sondern auch Hunderttausende von Kindern, die deutsche Soldaten mit einheimischen Frauen gezeugt hatten. Die Frauen wurden von ihrer Umgebung meist geächtet und bestraft. Doch was ist aus den Kindern geworden? In diesem Buch erzählen Menschen aus ganz Europa von ihrem Leben als Kinder des Feindes, von der oft schwierigen Beziehung zu den Müttern und von der mühsamen Suche nach den Vätern. Und es schildern Deutsche, die in „Lebensborn“- Heimen zur Welt kamen, ähnliche Erfahrungen. Es sind zutiefst bewegende Geschichten über die Suche nach der eigenen Identität. Bisweilen auch Geschichten über das Glück, spät noch eine zweite Familie und Geschwister zu finden.
Die Autorin Gisela Heidenreich ist ein „Lebensborn“- Kind. Sie wurde 1943 in Oslo geboren, wuchs in Bad Tölz, später in München auf. Sie studierte an der LMU Sonderpädagogik. Heute ist sie Paar- und Familientherapeutin und Mediatorin in freier Praxis. Sie ist Dozentin und Supervisorin an der Bayerischen Akademie für Gesundheit, P.E.N. Mitglied seit 2007. Gisela Heidenreich ist mit dem Schriftsteller Gerd Heidenreich verheiratet.

2002 Das endlose Jahr – Die Lebensbornbiographie von Gisela Heidenreich
2007 Sieben Jahre Ewigkeit – Eine deutsche Liebe
2011 Geliebter Täter – Ein Diplomat im Dienst der Endlösung

Fredi Auer spielt am Klavier

Freitag, 23. Februar 2018, 19 Uhr

FILMABEND am 8.12.2017: „Sarabande“ – ein Film vom Ingmar Bergman

FILMABEND am 8.12.2017: „Sarabande“
Ein Film vom Ingmar Bergman (1927 – 2008) mit Liv Ullmann, Erland Josephson, Börje Ahlstedt, Julia Dufvenius u. a.

Jahrzehnte nach ihrer zerbrochenen Ehe besucht Marianne ihren einstigen Ehemann Johan. Er lebt abgeschieden im schwedischen Värmland. Dort gerät sie in einen Familienzwist zwischen drei Generationen, der kaum lösbar scheint. Wer Bergman-Filme kennt, weiß, dass der Regisseur nur schwer ein Happy-End zulässt.
Und doch gelingt es hier der jungen Tochter und Enkelin, dargestellt von Julia Dufvenius, sich dem Zugriff der Alten, dem Vater und dem Großvater zu entziehen, ihren eigenen Gesetzten zu folgen und ihren Weg zu gehen. Der Film ist eine Begegnung mit den gealterten Schauspielern Liv Ulmann und Erland Josephson („Szenen einer Ehe“) und mit der ernsten und stillen Kompromisslosigkeit des Regisseurs Ingmar Bergman. Sarabande war sein letzter Film.

Freitag, 8. Dezember 2017, 19 Uhr

LESE-PERFORMANCE am 24.11.2017: Aleppo-Tourette

LESE-PERFORMANCE am 24.11.2017
Aleppo-Tourette
Eine Lese-Performance mit Geräuschen und Musik Text und Lesung: Claudia Fischer und Sabrina Hohmann
Sound: Stephan Conrady

Aleppo-Tourette ist eine Textcollage. Persönliche, aktuelle, mediale und historische Texte werden nach-, neben- und übereinander gelesen. Wie ein Tick aus dem Krankheitsbild Tourette treffen sich die Texte am Wort Aleppo. Zugespielte Text-Loops, Geräusche und Musik erweitern und betonen das Simultane und den Gegensatz von Gewöhnung und Dringlichkeit.
Sabrina Hohmann, 51, ist Künstlerin. Sie macht Skulpturen und Bilder, Textgräser und Wortschichten. Claudia Fischer, 47, ist Performancekünstlerin und Vermittlerin von kunstvollen Hüllen und Inhalten. Stephan Conrady, 58, ist bildender Künstler und Züchter von Tönen und Geräuschen.

Freitag, 24. November 2017, 19 Uhr

MUSIKABEND am 20.10.2017 für Violoncello und Klavier

MUSIKABEND am 20.10.2017 für Violoncello und Klavier
mit Gudrun Borchmeyer und Yuko Tajima
Werke von J. S. Bach, F. Mendelssohn Bartholdy, C. d´Hervelois, R. Schumann u. a.

Gudrun Borchmeyer studierte Violoncello in Heidelberg und Detmold und Musikwissenschaften in Göttingen. Die gebürtige Heilbronnerin lebt in München. Sie hat sich auf Kammermusik und auf Unterrichtstätigkeit spezialisiert. Yuko Tajima, geboren in Oita/Japan, studierte Klavier in Tokyo, an der Folkwang Hochschule Essen und an der Musikhochschule Köln. Sie lebt in München und ist als freie Konzertpianistin, Solistin, Kammermusikerin und Musikpädagogin tätig.

Freitag, 20. Oktober 2017, 19 Uhr

FILMABEND am 19.05.2017: „Sunrise – a Song of Two Humans“ Stummfilm aus dem Jahr 1927

FILMABEND am 19.05.2017: „Sunrise – a Song of Two Humans“ Stummfilm aus dem Jahr 1927
von Friedrich Wilhelm Murnau
mit George O´Brien und Janet Gaynor u. a.
Fredi Auer am Klavier

Friedrich W. Murnau (1888 – 1931) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Filmregisseure der Stummfilmära. Sein vom Expressionismus beeinflusstes Schaffen und die damals revolutionäre Kamera- und Montagearbeit, Licht- und Schatteneffekte, Überblendungen und Doppelbelichtungen eröffneten dem jungen Medium Film neue Möglichkeiten. Auch Hollywood wurde auf ihn aufmerksam. Sunrise war Murnaus erster in den USA inszenierter Film, eine Liebesgeschichte nach der Erzählung Die Reise nach Tilsit von Hermann Sudermann. Friedrich W. Murnau verwandelte diese Geschichte zu einem dramatischen Stummfilm. Er bekam für Sunrise drei Oscars.
Geboren in Bielefeld mit dem Familiennamen Plumpe wählte er seinen Künstlernamen nach unserer Nachbarstadt Murnau im Blauen Land. Ein Stummfilm im EichenGrund und dazu piano live.

Freitag, 19. Mai 2017, 19 Uhr

LYRIKABEND am 28.04.2017: Rosa Becker VIER DICHTERSTIMMEN – EIN QUARTETT

LYRIKABEND am 28.04.2017: Rosa Becker VIER DICHTERSTIMMEN – EIN QUARTETT

Eine Stimme aus Neuengland / USA, eine aus Ägypten, eine aus Polen und eine aus Griechenland.
Es sind die Stimmen von Emily Dickinson, von Konstantinos Kavafis, von Wislawa Szymborska und von Kiki Dimula.
Rosa Becker wird Gedichte der vier Dichter vorstellen (jeweils eines in der  Originalsprache). Sie wird die Gedichte mit wenigen Bildern in Zusammenhang bringen, die eine Zeitenwende, ein Nachdenken aufzeigen.
Rosa Becker, die Vortragende, ist Jachenauerin, geb. 1940. Beim Studium der Sprachen wurden Literatur und Geschichte ihr Schwerpunkt. In Frankreich kamen Film und Malerei hinzu. Sie lebt in Mainz und war über Jahre in der Deutsch-Griechischen Gesellschaft Wiesbaden/Mainz tätig. Mehr und mehr befasst sie sich damit, bei Dichtern, Malern und Komponisten aufzuspüren, wo diese ganz Altes mit Aktuellem verbinden. Das Quartett in der Musik und das Gedicht in der Literatur werden für Rosa Becker im Alter zunehmend lebenswichtig.

Freitag, 28. April 2017, 19 Uhr

FILMABEND am 31.03.2017: Kinshasa Symphony

FILMABEND am 31.03.2017: Kinshasa Symphony
Regie und Kamera: Claus Wischmann und Martin Baer / 2011

Der Film Kinshasa Symphony zeigt Kinshasa, die Hauptstadt im afrikanischen Kongo, mit all seiner Farbenpracht, Vitalität und Energie. Durch die Stadt führen uns unter anderem die Brotverkäuferin Chantal Ikina, der Elektriker und Friseur Joseph Lutete, der Handwerker Albert Matubenza und der Prediger Armand Diangienda. Sie erlauben uns, sie in ihrem Umfeld zu begleiten. Was die Menschen, die wir hier kennenlernen, verbindet, ist die Musik.
Sie bauen gemeinsam eines der komplexesten Systeme menschlichen Zusammenlebens auf: ein Orchester. Sie zimmern ihre Instrumente selbst und sie leihen diese gegenseitig aus, damit jeder an die Reihe kommt. Mittlerweile besteht das Orchestre Symphonique Kimbanguiste seit fünfzehn Jahren. Das gemeinsame Musizieren, die Probenarbeit, die Konzerte des Orchesters, die mehr als zweihundert ´Kinois´ (Einwohner Kinshasas) zusammenführen, sind großartige Bilder von Kraft und Entschlossenheit, mit der sich die kongolesische Gesellschaft aus einem jahrzehntelangen Teufelskreis von kolonialer Unterdrückung, Tyrannei, Armut und Krieg befreien will. Volker Schlöndorf: „Taumelnd vor Emotion und Freude habe ich den Kinosaal verlassen!“

Freitag, 31. März 2017, 19 Uhr

LITERARISCHER FILMABEND am 9.12.2016: „HIOB“ nach dem Roman von Joseph Roth

LITERARISCHER FILMABEND am 9.12.2016: „HIOB“ nach dem Roman von Joseph Roth
Münchener Kammerspiele – Inszenierung Johan Simons

Hiob, der berühmte Roman Joseph Roths, ist die Grundlage für dieses Theaterstück, dessen Premiere im April 2008 an den Münchner Kammerspielen stattfand.
Es wird die Familiensaga der jüdischen Familie Singer aus einem galizischen Schtetl vor Beginn des ersten Weltkriegs erzählt. Der Vater Mendel ist ein allzu gottesfürchtiger Lehrer des alten Testaments. Um das Wohl ihrer Kinder zu sichern, folgt die Familie dem Sohn nach New York. Sie lassen Menuchim, das behinderte jüngste Kind zurück. Angekommen in der Neuen Welt ereilt die Familie neues Unglück. Deborah, die Mutter stirbt vor Kummer. Am Ende ist Mendel Singer allein in der ihm fremden Welt, er hadert mit Gott und verwirft seinen Glauben. Doch dann kommt es zu einer wundersamen Wendung.

Rhythmus und der poetische Bilderreichtum im Roman Joseph Roths wurde hier genial umgesetzt, schrieb die Süddeutsche Zeitung.

Freitag, 9. Dezember 2016, 19 Uhr

MUSIKABEND am 18. 11.2016: Lieder vom Lieben und Sterben

MUSIKABEND am 18. 11.2016: Lieder vom Lieben und Sterben
mit Uli Mauk und Leonhard Schwarz

Die Liedermacherin Uli Mauk aus Beuerberg geht seit Jahren neben musikalischen Bühnenauftritten ihrer landwirtschaftlichen Tätigkeit nach. In Sachen Musik spätreif, ist ihre erste CD „Lieder vom Lieben und Sterben“ unter Mitwirkung von Leonhard Schwarz und Johanna Mauk erschienen. Mit Witz, Charme, Gitarre und eindringlicher Stimme bringt Uli Mauk auch poetische und schwere Themen auf leichte, sinnliche Art zu Gehör.

Von klein auf ist der gebürtige Tölzer Leonhard Schwarz am Musizieren. Vielseitigkeit ist dem Musiker ein wichtiges Element, und so ist er neben seiner Arbeit als Songwriter, Arrangeur und Produzent mit diversen Musikprojekten unterwegs. Dabei verwendet der studierte Schlagzeuger verschiedenste Instrumente und bringt diese als Begleiter oder als Solist geschickt zum Einsatz.

Freitag, 18. November 2016, 19 Uhr

FILMABEND am 28.10.2016: Brother Yusef

FILMABEND am 28.10.2016: Brother Yusef
von Nicolas Hubert + Werner Penzel

Yusef Lateef, 1920 in Tennessee geboren, war Dichter, Philosoph und Musiker. Für Lateef ist Reden und Horchen, Singen, auf Instrumenten spielen eins geworden. Dabei strahlt der alte Mann eine jenseitige Ruhe aus. Seine Kompositionen leben durch Elemente afrikanischer, orientalischer und fernöstlicher Musikkulturen. Die persönliche Suche nach der eigenen Stimme, der Sing- und der Sprechstimme, sagt Lateef, sei die Wurzel jeder Kreativität. Die Filmemacher Hubert und Penzel haben sich ihrem Gastgeber respektvoll angenähert. Yusef Laatef ist 2013 in seinem Waldhaus in Nordamerika gestorben.

„Am Ende dieser knappen Stunde ist man ruhig geworden und beglückt“. (Neue Zürcher Zeitung).

Freitag, 28. Oktober, 19 Uhr

LESUNG am 22.07.2016: Stefan Orlac liest Roger Willemsen „Die Enden der Welt“

LESUNG am 22.07.2016: Stefan Orlac liest Roger Willemsen „Die Enden der Welt“

Stefan Orlac, 85, ist als Norddeutscher der Liebe wegen nach Bayern zugereist. Anfangs tat er sich schwer in diesem Land, alles schien ihm fremd. Doch seine Neugierde machte ihm das Land der Bajuwaren immer vertrauter, so dass er froh war, in Gaißach seine Heimat gefunden zu haben. Damit sind wir beim Thema: auch Roger Willemsen reiste an die Enden der Welt. Diese Enden sind auf allen Erdteilen zu finden. Drei dieser Reisen hat Stefan Orlac für die Lesung ausgewählt: die Insel Borneo, fremd und ungewohnt; auf der Reise nach Island beschreibt Willemsen ein wirkliches Welten-Ende; die Reise in die Eifel führt auf die Straße der Phantasie, und das Ende der Welt ist eine Zimmerdecke im Raum eines Kindes.
Der Autor, Moderator, Entertainer, Musikexperte Roger Willemsen ist im Februar 2016 mit 60 Jahren viel zu früh gestorben.

Freitag, 22. Juli 2016, 19 Uhr

FILMABEND am 24.06.2016: Mama Africa

FILMABEND am 24.06.2016: Mama Africa
Ein Film von Mika Kaurismäki über Miriam Makeba

Mit zum Teil noch nie veröffentlichten Archivmaterial und zahlreichen Interviews ihrer Wegbegleiter – wie Harry Belafonte, Paul Simon, Hugh Masekela, James Brown, B.B. King, J. F. Kennedy – zeichnet Mika Kaurismäki, der legendäre finnische Regisseur, das Bild einer Künstlerin, die die Hoffnung und die Stimme Afrikas verkörpert.
Miriam Makeba (1932-2008), die afrikanische Musikerin, setzte sich ihr Leben lang gegen das weiße Arpartheid-Regime und für die Menschenrechte ein. Sie mußte deshalb lange Zeit im Exil leben und sie wurde vom FBI überwacht. 1963 sprach Miriam Makeba erstmals vor der UNO. Erst auf Bitte von Nelson Mandela kehrte sie wieder nach Südafrika in ihre Heimat zurück.
Der bewegende Film zeigt den Lebensweg dieser außergewöhnlichen Künstlerin, die mehr als 50 Jahre musikalisch und politisch für Furore sorgte.
Regie: Mika Kaurismäki, Dokumentarfilm – Deutschland, Südafrika, Finnland 2011

Freitag, 24. Juni 2016, 19 Uhr

SCHAUSPIELABEND am 03.06.2016: Zwei Monodramen mit Wolfgang Czeczor

SCHAUSPIELABEND am 03.06.2016: Zwei Monodramen
mit Wolfgang Czeczor

Vor 100 Jahren schrieb Franz Kakfa (1883-1924) „Ein Bericht für eine Akademie“. Die Geschichte des im Urwald eingefangenen Affen Rotpeter, der nun einen Ausweg findet: Mensch werden…

Robert Louis Stevenson (1850-1894) verfasste seine erzählung „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ im Jahre 1886.
Der abgesehene Arzt Dr. Jekyll verwandelt sich durch eine von ihm entwicklte Medizin von einem guten in einen bösen Menschen – Mr. Hyde. Die Kontrolle Jekylls über Hyde entgleitet ihm.

Wolfgang Czeczor, Schauspieler, spielt in Theatern in Stuttgart, Basel, Frankfurt und München, z.B. „Tartuffe“ von Moliere udn in Film und Fernsehen, u.a. „Tatort“, „The Grand Budapest Hotel“. Czeczor lebt in Bad Heilbrunn.

Freitag, 3. Juni 2016, 19 Uhr

MUSIKABEND am 18.03.2016 Trommelvirtuose Hadi Alizadeh

MUSIKABEND am 18.03.2016 Trommelvirtuose Hadi Alizadeh
Hadi Alizadeh ist 1973 im Iran geboren. Seit 1992 lebt er in Nürnberg.

Er spielt die persische Tonbak-Trommel und die kurdische Rahmentrommel Daf mit unglaublicher Virtuosität und zeigt wie meditativ und rhythmisch anregend die Musik des Orients sein kann. Das musikalische Spiel ist nicht nur faszinierend, es nimmt für kurze Zeit auch die Grausamkeit aus der Weltgeschichte.

Alizadeh ist auch Kalligraph und lehrt Kalligraphie. Im EichenGrund werden am

Konzertabend seine Kalligraphien zu sehen sein.

Freitag, 18. März 2016, 19 Uhr

FILMABEND am 26.02.2016: PINA – Ein Film für Pina Bausch von Wim Wenders

FILMABEND am 26.02.2016: PINA – Ein Film für Pina Bausch von Wim Wenders
PINA ist ein abendfüllender Tanzfilm mit dem Ensemble des TanztheaterWuppertal Pina Bausch und der mitreißenden einzigartigen Kunst seiner großen, im Sommer 2009 verstorbenen Choreographin. Die 1940 in Solingen geborene Pina Bausch, gründete eine neue Form des Tanztheaters, das u.a. Gesang, Pantomime, Sprache und Gesten einschloss.

Der Film lädt die Zuschauer ein auf eine sinnliche, bildgewaltige Entdeckungsreise in eine neue Dimension: mitten hinein auf die Bühne des legendären Ensembles und mit den Tänzern hinaus aus dem Theater in die Stadt und hinaus in die Welt.

Freitag, 26.02.2016, 19:00 Uhr

GEDENKVERANSTALTUNG am 29.01.2016 zum Todestag Hans Leipelts

GEDENKVERANSTALTUNG am 29.01.2016
zum Todestag Hans Leipelts
Die Widerständigen II – „ also machen wir das weiter…“
Ein Film von Katrin Seybold und Ula Stöckl

Nach den Hinrichtungen der Kerngruppe der >Weissen Rose< wurden deren Flugblätter von Studierenden der LMU München vervielfältigt und weiterverbreitet. Der Freundeskreis um Hans Leipelt wurde denunziert, verhaftet und angeklagt. An Leipelt wurde das Todesurteil am 29. Januar 1945 vollstreckt, seine Freundin Marie-Luise Jahn wurde zu 12 Jahren Zuchthaus verurteilt.
Es ist ein eindringlicher Film mit Interviews der letzten Zeitzeugen geworden. Und es ist eine Homage an Marie-Luise Schultze-Jahn, die Gründungsmitglied des Vereins Weisse Rose Institut war. 1988 gab sie ihre Arztpraxis in Bad Tölz auf und widmete sich ganz dem Erinnern und Mahnen durch Vorträge in Schulen und öffentlichen Veranstaltungen. Sie setzte sich für ein Todesmarsch-Denkmal an der Tölzer Mühlfeldkirche ein und regte an, mit „Ge(h)denksteinen“ im Stadtbild an ehemalige jüdische Mitbürger zu erinnern.
Sie starb am 22. Juni 2010 in Bad Tölz.
Einführung: Michael Kaufmann, Vorstand des Weisse Rose Institut e. V. München

Dienstag, 29.01.2016, 19:00 Uhr

FILMABEND am 13.11.2015: Walaa! – Regie Noemi Schneider

FILMABEND am 13.11.2015
Walaa! – Regie Noemi Schneider

Der Film war nominiert für den FFF-Förderpreis für bayerische Nachwuchsregisseure 2014.

„Ich bin Araberin, Palästinenserin, Israelin. Aber zuallererst bin ich ein Mensch!“ Walaa ist eine begabte Fußballerin. Der Film begleitet die selbstbewusste Frau durch ihr junges Leben, das gezeichnet ist von politischen, religiösen und gesellschaftlichen Konflikten der Region. Und vom Glück des Erfolgs.

Walaa überschreitet mit Mut viele dieser Gesetze und Grenzen.

Freitag, 13. November 2015, 19 Uhr

LESUNG am 30.10.2015: Friedrich Ani – Der namenlose Tag

LESUNG am 30.10.2015
Friedrich Ani  – Der namenlose Tag

Der Autor Friedrich Ani beginnt mit „Der namenlose Tag“ eine neue Krimi-Reihe und zeigt dabei ein feines Gespür für Alltagssprache. Ani hat Ermittler Jakob Franck mit einer neurotischen Energie ausgestattet, der man sich nur schwer entziehen kann. Ein außergewöhnliches Rätsel!

In Anis Romanen braucht es keinen Ermittler, sondern jemand der zuhört, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Und einen der es aufschreibt.

Der Erlös der Lesung und des Buchverkaufs geht an KOLIBRI, Flüchtlingshilfe in München

Freitag, 30. Oktober 2015, 19 Uhr